Kinderkrippe Münnichstraße

Kurzbeschreibung

Die Kinderkrippe Münnichstraße bietet eine bedürfnisorientierte und kompetente Betreuung für 11 Kinder im Alter von 1-3 Jahren. Sie befindet sich im Stadtteil Kreyenbrück – ein Stadtteil, der sich durch individuelle, soziale und kulturelle Vielfalt auszeichnet.

In unmittelbarer Nähe der Krippe befinden sich das Klinikum und der Hauptsitz der EWE. 

In den hellen und gemütlichen Räumen eines ehemaligen Pastorenhauses finden die Kinder eine kindgerechte und anregende Umgebung. Im urigen Krippengarten mit Sandkasten und vielen Bäumen und Büschen, sammeln die Kinder insbesondere naturnahe Erfahrungen.

Mit dem Krippenwagen unternehmen wir Ausflüge zum Huntedeich und beobachten mit etwas Glück die Schafe und Enten. Wir besuchen außerdem regelmäßig den Wochenmarkt am Klingenbergplatz und besorgen dort Pflanzen und Blumen für unseren Krippengarten. In kleinen Gruppen gehen wir in regelmäßigen Abständen in die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück und leihen Bilderbücher aus, die im pädagogischen Alltag angeschaut und vorgelesen werden.

Wir bieten den Kindern ein abwechslungsreiches und vollwertiges Frühstück an, das wir jeden Morgen frisch zubereiten. Das Bio-Vollkornbrot sowie das Obst und Gemüse aus regionalem und biologischem Anbau bekommen wir vom Bioladen Ecocion geliefert. Das vegetarische Mittagessen beziehen wir vom Catering Service Ratatouille. Den Menüplan stimmen wir speziell auf die Bedürfnisse der Kinder ab.

Die Beobachtung von Entwicklungsschritten, Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen sowie die Beteiligung der Kinder in alltägliche, wiederkehrende Routinen und Aktivitäten sind unsere pädagogischen Schwerpunkte.Wir legen für jedes Kind einen individuellen Portfoliordner an, in dem Ideen und Entwicklungsfortschritte jedes einzelnen Kindes dokumentiert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Sprachbildung und -förderung. Durch sprachanregende Aktivitäten und Angebote im Alltag unterstützen wir die Kinder zu einer Weiterentwicklung ihrer Sprache und ihrem Sprachverständnis. 

"Die bunte Vielfalt im KiB macht unsere Gemeinschaft reicher. Im KiB sind wir alle besonders und mit unserer individuellen Persönlichkeit willkommen." Diesen Leitbildgedanken leben wir, indem wir die Entwicklung der Kinder wertschätzend begleiten, ohne sie mit anderen zu vergleichen, vielfältige Lebens- und Familienformen anerkennen und kulturelle Wertvorstellugnen berücksichtigen:

Unser Krippenteam besteht aus vier festen pädagogischen Fachkräften und einer pädagogischen Vertretungskraft, die für die Betreuung und Bildung der Kinder in der Krippe da sind. Zum Team gehört außerdem unsere Hauswirtschaftskraft, die uns bei allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten unterstützt und die Krippenräume reinigt. Durch unterschiedliche Dienstzeiten und die Abdeckung des Spätdienstes (13:30-14:30 Uhr) arbeiten nicht immer alle Mitarbeiter*innen gleichzeitig. Es kümmern sich in der Kernzeit jedoch beständig drei Mitarbeiterinnen um die Kinder.

 

Wie wir arbeiten

Unser pädagogisches Verständnis:

Mädchen und Jungen sind eigene Persönlichkeiten, die ein Recht darauf haben, in einem Umfeld aufzuwachsen, welches die Grundbedürfnisse achtet und sie in ihrer Entwicklung unterstützt. In diesem Sinne engagieren wir uns dafür, dass das natürliche Bedürfnis von Kindern nach Bildung und Entwicklung realisiert werden kann. Durch eine wertschätzende und respektvolle Beziehung zum Kind verstehen wir uns als Begleiter*innnen in der Phase der frühkindlichen Entwicklung.

Unsere Arbeit orientiert sich am „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung“ des Niedersächsischen Kultusministeriums und den Rechten von Kindern wie sie auf der Seite des Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung beschrieben sind.

Die Gestaltung des pädagogischen Alltags richtet sich nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Wir beteiligen die Krippenkinder in alltägliche, wiederkehrende Routinen und Aktivitäten. Je nach Entwicklungsstand werden sie in Entscheidungsprozesse einbezogen. Sie dürfen mitbestimmen, selbst bestimmen und werden transparent informiert. Entscheidungsprozesse werden erklärt und Entscheidungen begründet. Durch das eigene Handeln erleben Krippenkinder wie es ist, Bedürfnisse zu zeigen und Entscheidungen zu treffen.

Das können kleine Kinder nicht von Anfang an, sie brauchen unsere Unterstützung und Begleitung. Wichtige Voraussetzung dafür ist es, die Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen, zu benennen, anzuerkennen und angemessen darauf zu antworten. Das machen wir, indem wir uns Zeit nehmen, ihnen Raum für ihr eigenes Tempo geben und mit ihnen in einen wertschätzenden Dialog gehen. Wir hören zu, machen Vorschläge, stellen Fragen und bieten Entscheidungshilfen in Form von Bildkarten an. Bei Kindern, die sich sprachlich noch nicht so gut ausdrücken können, achten wir besonders auf die Signale, die ihre Meinungen, Wünsche und Interessen ausdrücken und stimmen unser pädagogisches Handeln darauf ab. Wir geben einen verbindlichen Rahmen mit klaren Strukturen, Regeln, festen Ritualen und Abläufen vor, innerhalb dessen sie sich orientieren und selbst tätig werden können. Das betrifft z.B. die Eingewöhnung, den Morgenkreis, die Mahlzeiten, das Wickeln, das Spiel, den Mittagsschlaf und die Bring- und Abholsituationen.

Unsere Krippenräume bieten vielfältige und unterschiedliche Aktionsbereiche für Bewegung, zum Spielen mit Dingen aus dem Haushalt, zum Bauen und Konstruieren, für gestalterische Tätigkeiten und zur ungestörten Bilderbuchbetrachtung und Musikmachen. Angrenzend an den Gruppenraum befindet sich ein Bewegungsraum, der vielfältige Nutzungsmöglichkeiten z:B. zum Klettern, Rutschen und Raufen bietet. Wir lassen die Kinder eigenständig und neugierig die Krippenräume erkunden und sie entsprechend ihrem Bedürfnis nach Ruhe, Aktivität und Bewegung selbst entscheiden wo sie spielen, was sie spielen und mit wem sie spielen. Auch der Flur kann von den Kindern als Spiel- und Bewegungsfläche genutzt werden. Wir geben den Kindern Zeit sich zu orientieren und selbst tätig zu werden. Es muss kein Endprodukt entstehen, sondern der Sinn des Spiels liegt in der Handlung selbst.

Auch der Krippengarten bietet viele Möglichkeiten, sich gefahrlos und selbständig zu bewegen und kann je nach Witterung, schon morgens oder im Laufe des Vormittags selbstbestimmt genutzt werden. Auf dem Weg in den Krippengarten motivieren wir die Kinder in derGarderobe zum Mitmachen und Dinge selber ausprobieren. Wir überlegen gemeinsam: „Was muss ich anziehen, wenn ich in den Krippengarten gehe? Ist es kalt? Regnet es? Brauche ich Gummistiefel oder eine Mütze?“ Dadurch erlernen Kinder Selbständigkeit als einen ganz normalen, sich entwickelnden Prozess.

Ebenso beim Essen ist der Grundgedanke der Partizipation in unserem pädagogischen Alltag verankert. Mahlzeiten finden bei uns gemeinsam in einer gemütlichen Atmosphäre imSpeiseraum statt. Wir bieten kindgerechtes Geschirr und Besteck an und begleiten die Kinder beim eigenständigen Auffüllen der Speisen und Getränke. So erleben sie frühzeitig Selbstwirksamkeit und entwickeln ihre Selbstständigkeit weiter.  Es gibt Brot zum Frühstück und unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten an Käse und Aufstrichen, sowie verschiedenes Obst und Gemüse. Auch beim Mittagessen kann es zwischen verschiedenen Komponenten wählen. So können die Kinder selbst entscheiden, was sie essen, wieviel sie essen (solange ausreichend für alle vorhanden ist) und auch in welcher Reihenfolge und welchem Tempo sie essen (die Nudelsauce darf auch ohne Nudeln gegessen werden, der Käse ohne Brot). Wir regen das Probieren von unbekannten Speisen auf einem separaten Probierlöffel an. Kein Kind muss etwas probieren oder den Teller leer essen.

Das tägliche Wickeln findet auf freiwilliger Basis statt und ist ebenso wie der Toilettengang für die windelfreien Kinder, bedürfnisorientiert. Wir kündigen die Aktivität an und respektieren, wenn ein Kind noch nicht gewickelt werden möchte, weil es z.B. erst sein Spiel zu Ende spielen möchte. Wir nutzen das Wickeln als Gelegenheit der ungeteilten Aufmerksamkeit, die die Kinder bewusst wahrnehmen und an der sie aktiv teilnehmen. Alles was sie selbstständig tun können,  dürfen sie auch selbstständig machen. Sie können sich z.B. eine Windel aussuchen, die Treppe zur Wickelkommode hochgehen oder die Hose alleine hochziehen.

Wir nehmen durch Beobachtung der Kinder das Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf wahr und respektieren die individuellen Vorlieben und Einschlafrituale der Kinder. Jedes Kind hat im Schlafraum einen eigenen Schlafplatz,  über den es und seine Eltern mitentscheiden, wie er eingerichtet werden soll, um sich dort wohlfühlen und gut einschlafen zu können (Kuscheltier, Schnuller, Schlafsack). Auch bei der Entscheidung, ob sie schlafen oder sie eine Ruhepause im Gruppenraum machen, in der sie z.B. Bilderbücher anschauen, dürfen Kinder mitbestimmen. Dabei stehen wir im engen Austausch mit den Familien, um das individuelle Schlafbedürfnis der Kinder zu ermitteln.

Zusammenarbeit mit Familien bedeutet für uns eine respekt- und vertrauensvolle Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zu gestalten. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit den Eltern steht dabei das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung sowie das Wohlbefinden des Kindes. Die Beteiligung der Eltern in unserer Krippe ist von uns ausdrücklich gewollt und erwünscht. Beteiligung steht in diesem Zusammenhang für gelebte Partizipation und für ein Qualitätsdenken. Wir beziehen die Eltern in die Eingewöhnungsphase ihres Kindes aktiv ein, führen täglich Tür- und Angelgespräche sowie geplante Elterngespräche. Wir laden regelmäßig zu Elternabenden und Veranstaltungen ein. Eine offene und vertrauensvolle Gesprächskultur prägt dabei den Umgang miteinander und bildet die Basis unserer Zusammenarbeit. Wir freuen uns auch, wenn Eltern sich in unserem Elternbeirat aktiv einbringen.

Mit der Aufnahme in die Krippe beginnt ein neuer großer Schritt im Leben des Kindes. Es wird bald neue Erfahrungen sammeln, Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen aufbauen und seinen Platz in der Kindergruppe finden. Eine erfolgreiche und vom Kind positiv erlebte Eingewöhnungszeit bilden dafür die Basis. Bei der Eingewöhnung der neuen Kinder orientieren wir uns an das Konzept der elternbegleitenden Eingewöhnung, dem "Berliner Modell". Wir begleiten die Kinder behutsam, so dass sie in ihrem Tempo erste Erfahrungen machen können und sich schrittweise an die neue Umgebung und die Gruppenabläufe gewöhnen können.

Wir laden Sie aber herzlich dazu ein sich telefonisch bei uns zu melden, um offene Fragen zu klären.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ihr Team der Krippe Münnichstraße!

 

 

 

Kinderkrippe11 Kinder von 1-3 Jahren 
 Kernöffnungszeit07:30 - 13:30 Uhr
 Spätdienst13:30 - 14:30 Uhr

Die Krippe ist ganzjährig geöffnet. Ausnahmen bilden die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, 3 Wochen in den Sommerferien sowie maximal 4 flexible Schließungstage.

 

 

Anmeldungen

Im Januar eines Jahres können die Kinder für alle Krippen und Kindergärten bei der Stadt Oldenburg im Amt für Jugend, Familie und Schule für das im August startende Kita-Jahr angemeldet werden. Alle Informationen hierzu finden Sie auf der Seite der Stadt Oldenburg. Um die Einrichtung kennenzulernen, nutzen Sie die Tage der Offenen Tür, die Sie auf dieser Seite unter "Termine" finden.

Neuaufnahmen erfolgen in der Regel zum neuen KiTa-Jahr (Beginn: 1. August).

Beiträge

Alle Informationen zu den Beiträgen finden Sie hier auf unserer Internetseite.

 

Kinderkrippe Münnichstraße

Münnichstraße 101
26133 Oldenburg


 

 

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da!

Ihre Katja Gramberg