Unsere Mitarbeiter*innen

Alle Menschen im KiB bringen ihre Persönlichkeit und ihre Erfahrungen mit. Sie leben in unterschiedlichen Familien, kommen aus verschiedenen Ländern, haben besondere Fähigkeiten und Interessen und bereichern unsere Zusammenarbeit. Hinzu kommt eine Vielfalt an Arbeitsplätzen.

An dieser Stelle geben wir Mitarbeiter*innen die Gelegenheit, sich selbst und ihre Arbeit vorzustellen.

 

Axel Stoewahse, Leiter des Hortes an der Hermann-Ehlers-Schule

Moin,

ich bin Axel Stoewahse, gelernter Erzieher und habe vor inzwischen fast 25 Jahren mein Vorstellungsgespräch im KiB gehabt, der seinerzeit noch Verein Kleinkindergarten hieß. Im Spätsommer 1992 bekam der Hort Röwekamp eine zweite Gruppe und dafür wurden zwei Erzieher*innen gesucht. Ich bekam die Stelle und somit meinen ersten festen Arbeitsvertrag. Nach meinem Examen war ich zunächst 3 Jahre als Hausmann für meine Tochter zu Hause, hatte die eine oder andere Honorarstelle in der Frühförderung und war dann mit 28 Jahren als Berufseinsteiger eigentlich recht spät dran. Dennoch wurde mir die Gruppenleitung übertragen und ich bekam eine Vollzeitstelle.

Im Mai 2003 wurde mir die Leitungsstelle im Hort an der Hermann-Ehlers-Schule angeboten. Ich nahm an und habe es nie bereut. Und bin heute noch hier. Ich begann hier etwa zeitgleich mit einer Kollegin, mit der ich bereits im Hort Röwekamp zusammenarbeitete. Im Laufe der Jahre bekamen wir zwei weitere Gruppen und damit vier neue Kolleginnen dazu.

Unzählige Fortbildungen und Supervisionen haben mir das Rüstzeug für meine Tätigkeit als Einrichtungsleiter vermittelt und uns als Team ermöglicht, uns stetig weiter zu entwickeln. Mir persönlich war dabei immer wichtig in einem Team zu arbeiten, in dem gegenseitige Wertschätzung, Unterstützung auch in schwierigen Lagen sowie ein respektvoller Umgang mit den Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen gepflegt werden. Dies ist nicht nur in „meinem“ Team im Hort der Fall, sondern ist aus meiner Sicht ein besonderes Merkmal des KiB.

Im KiB fühle ich mich als Mensch und Persönlichkeit wahrgenommen. Hier werde ich unterstützt, wenn ich mal nicht weiter weiß, darf Fehler machen und kann mich vielfältig in die Entwicklungsprozesse mit einbringen. Das bedeutendste Merkmal des KiB als Arbeitgeber ist für mich persönlich, dass ich auch als Person wichtig bin und dass es von Interesse ist, wie es mir geht. Ich habe persönlich erlebt, wie gut es ist, Vorgesetzte zu haben, denen es wichtig ist und die viel dafür tun, dass es mir gut geht.

Deswegen bin ich nicht nur dankbar sondern auch stolz, beim KiB zu arbeiten.

In der Arbeit mit unseren Kindern ist es mir immer ein Anliegen geblieben, ihnen die Freude an Sport und Bewegung zu vermitteln. Es macht mir auch mit 53 Jahren immer noch Spaß, mit Ihnen herumzutoben, zu bolzen, auf dem Fußboden zu liegen und mich Ihnen als männlicher Erwachsener zur Verfügung zu stellen. 

Sabine Naumann, Gruppenzweitkraft an der kooperativen Ganztags-Grundschule Krusenbusch

Hallo Kolleg*innen!

Ich bin Sabine Naumann, 57 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder. Im Jahre 2002 habe ich mich auf eine Stelle des KiBs für VGS-Kräfte beworben. Schon kurze Zeit nach den Sommerferien konnte ich als VGS-Kraft (pädagogische Mitarbeiterin in der Betreuungsstunde einer verlässlichen Grundschule) an der Grundschule "Unterm Regenbogen" beginnen. Es folgten die Grundschule Nadorst und für mehrere Jahre die Grundschule Bümmerstede. Neben der VGS-Stunde habe ich als Vertretungskraft sowohl in den Horten Waldmannsweg als auch Krusenbusch gearbeitet. Die flexible Ferienbetreuung war für einige Jahre fester Bestandteil meiner Arbeit.

Im Frühjahr 2013 gab es die Möglichkeit, berufsbegleitend die Ausbildung zur Sozialassistentin zu machen. Zwei Jahre bin ich mit meiner Kollegin Traute drei Tage pro Woche zur Abendschule gefahren. Im Sommer 2013 startete die Ganztagsschule Krusenbusch und wir erhielten dort eine feste Stelle. Abendschule und Job, eine anstrengende Zeit! Aber wir haben es geschafft!

Die Ganztagsschule wuchs im Laufe der Zeit zu einem Super-Team zusammen. Anfang 2017 ereilte uns die Nachricht, dass die Kooperation des KiBs mit der Schule aus Sicht der Stadt Oldenburg nicht verlängert werden soll. Eine ungewisse Zeit begann, doch der Einsatz und der Rückhalt vieler Menschen beim KiB und darüber hinaus hat dazu geführt, dass die Kooperation beibehalten werden kann. So können auch in Zukunft alle weiter an dieser Zusammenarbeit mitwirken. Hier wird auch weiterhin Vielfalt auf allen Ebenen gelebt.

LG Sabine ;-)

Anne Gels, Leiterin der Kinderkrippe Nettelbeckstraße

Mein Name ist Anne Gels,

ich arbeite seit 1984 im KiB. e.V., der damals noch „verein kleinkindergarten“ hieß und nur aus wenigen Einrichtungen bestand.

In den ersten 4 Jahren war ich im damals neu geschaffenen Hort in Eversten beschäftigt. Hier stellte die Zusammenarbeit mit der Schule und die Konzeptentwicklung mich vor interessante Aufgaben.

Als meine Tochter zur Schule kam, hatte ich die Chance innerhalb des KiB zu wechseln und arbeitete 11 Jahre lang als Gruppenleitung in der Kita Hoikenweg. Von dort aus übernahm ich die stellvertretende Leitung der Einrichtung und Gruppenleitung in der Krippe Bahnhofsallee.

Nun bin ich schon 2 Jahre Leiterin der Krippe Nettelbeckstrasse.

Während meiner Zeit in den verschiedenen Einrichtungen des KiB habe ich viele Entwicklungen und Veränderungen erlebt.

Ich konnte mich in all den Jahren fachlich weiterentwickeln und mich aktiv auch an der Weiterentwicklung des Vereins beteiligen.

Viel Spaß machte mir besonders die Mitarbeit in der Leitbildgruppe, die bunt gemixt aus den verschiedenen  Arbeitsfeldern, ein echt tolles Leitbild zu Papier gebracht hat. Dieses Leitbild bietet Orientierung für alle KiB-Mitarbeiter*innen.

Auch im Betriebsrat, dem ich seit 3 Jahren angehöre, ist es mir gut möglich an der Entwicklung des KiB und zum Wohl aller Kolleg*innen mitzuwirken.

Sicher gibt es auch bei meinem Arbeitgeber noch viele „Baustellen“ aber es macht Spaß daran mitzuarbeiten und viele Erfahrungen zu sammeln. Ich arbeite gerne beim KiB, weil ich dort als Mensch gesehen werde.

Liebe Grüße A. Gels