NEU Kita Tweelbäker Tredde

Kurzbeschreibung

Die Kombi-Kita Tweelbäker Tredde ist eine neue viergruppige Einrichtung im Stadtsüden von Oldenburg. Sie wird sich im Stadtteil Krusenbusch der Stadt Oldenburg befinden. Der Stadtteil mit seinen rund 4.000 Einwohnern liegt an der südlichen Stadtgrenze Oldenburgs.

Der KiB versteht sich als familienergänzende Einrichtung. Die Berücksichtigung der unterschiedlichen familiären Hintergründe in der Alltagsgestaltung ist ein wichtiger Grundsatz unserer täglichen Arbeit.

Für die Kita Tweelbäker Tredde erwarten wir eine große kulturelle, religiöse und sprachliche Diversität. Vielfalt kann mit Barrieren und Konflikten verbunden sein, bietet aber gleichzeitig eine große Chance im Hinblick auf die Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit für die Kinder und das soziale Zusammenleben im Stadtteil.

In der Kita machen die Kinder und ihre Familien neue Erfahrungen, lernen andere Lebensweisen und kulturelle Hintergründe kennen und erfahren die Wertschätzung aller individuellen Lebensentwürfe und Sichtweisen. Die Kita ist in diesem Zusammenhang als Ort der Begegnung für alle – Mitarbeiter*innen, Eltern und Kinder – zu verstehen. Das pädagogische Handeln wird geleitet durch die bestehende Diversität im Alltag, indem alle in ihrer Einzigartigkeit willkommen sind. Die Kindertagesstätte bietet einen Raum in dem jede Persönlichkeit mit ihren Stärken und Fähigkeiten gesehen und in seinem Tempo in seiner Entwicklung gefördert wird.

Wie wir arbeiten

Grundlegend für unser Bildungsverständnis ist die Überzeugung, dass Kinder selbstbestimmte und selbsttätige Persönlichkeiten sind, die neugierig und kompetent sich selbst und die Welt erforschen. Dabei benötigen sie Fachkräfte, die diesen Prozess einfühlsam und kompetent begleiten und unterstützen und als verlässliche Bezugspersonen und Vorbilder zur Verfügung stehen.

In der praktischen Arbeit geben die Fachkräfte den Kindern Sicherheit, gehen mit ihnen in den aufmerksamen Dialog zu ihren Fragen und Interessen, begleiten ihre Bildungsprozesse und wecken ihre Neugier durch anregende Angebote, oder beobachten die Kinder im Freispiel bzw. ermöglichen ihnen entwicklungsangemessene Freiräume. Dabei begegnen die Fachkräfte den individuellen Lernwegen und unterschiedlichen Lebenslagen, Erfahrungen und Vorstellungen der Kinder mit Offenheit und Wertschätzung. Sie geben jedem Kind die Möglichkeit die anstehenden Lern- und Entwicklungsschritte in seinem individuellen Tempo zu vollziehen.

Kinder lernen in pädagogisch gestalteten Angeboten und im freien Spiel gemeinsam mit anderen und allein. Dabei sind sie immer Akteur*innen in ihrem Bildungsprozess, nutzen ihre Gestaltungsmöglichkeiten und individuellen Lernwege und übernehmen entwicklungsangemessen Verantwortung.

Eine mehrgruppige Einrichtung bietet die Möglichkeit, in unterschiedlichen Kleingruppen eine Vielzahl von Interessen der Kinder im Alltag aufzugreifen. Angebote können grundsätzlich gruppenübergreifend oder gruppenbezogen konzipiert werden. Oder ein vorbereitetes Bildungsangebot kann zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Gruppen gemacht werden.

Wesentlich ist, dass die Kinder Selbstwirksamkeitserfahrungen machen und so ein angemessenes Selbstkonzept und positives Selbstbild entwickeln. Damit kommt der Beobachtung, dem professionellen Nähe- und Distanzverhältnis, der Umgebungsgestaltung und der Beteiligung der Kinder an sie betreffenden Entscheidungen (Partizipation) eine wichtige Bedeutung zu.

In jeder Gruppe gibt es regelmäßig wiederkehrende Elemente, die den Tagesablauf strukturieren und damit für die Kinder überschaubar und sicher machen. Erkennbar wird diese Rhythmisierung besonders in verschiedenen gemeinsamen und individuellen Ritualen (z.B. Abschiedsrituale, Essensrituale, Morgen- oder Singkreise, gemeinsames Zähneputzen, Einschlafrituale usw.).

Hinzu kommen klare Regeln, die das Zusammenleben in der Gruppe vereinfachen und das Sozialverhalten der Kinder fördern. Auch diese Regeln geben den Kindern Sicherheit und Verbindlichkeit und werden ihnen altersgemäß transparent gemacht.

Eltern und Sorgeberechtigte vertrauen ihre Kinder für eine Zeit des Tages der Kita an. Wichtig ist es daher, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften aufgebaut und sichergestellt wird. Wir möchten mit allen Eltern dialogisch ins Gespräch kommen und die Familien und ihre Vorstellungen kennen lernen. Die Eltern kennen in jedem Fall ihre Kinder am Besten und die Kita und die Sorgeberechtigten haben gemeinsam das Aufwachsen in Wohlergehen der Kinder zum Ziel.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung in die Kita stellt oft die erste Übergangssituation im Leben der Kinder dar. Daher ist eine gute Eingewöhnung aus dem häuslichen Bereich in die erste Einrichtung eine sehr wichtige Zeit für jede Familie, die von einer liebevollen Haltung und einer wertschätzenden Beziehung zu jedem einzelnen Kind geprägt ist.

Ein neuer großer Schritt im Leben des Kindes beginnt. Es muss sich an eine neue Umgebung gewöhnen, Beziehungen zu fremden Menschen aufbauen, unbekannte Räume entdecken, sich einem veränderten Tagesablauf anpassen und ist täglich mehrere Stunden von seinen Eltern getrennt. Das braucht Gewöhnung.

Kinder sind unterschiedlich und Familien haben Bedarfe, die in der Eingewöhnung berücksichtigt werden müssen, so dass auch die Eingewöhnung die Vielfalt in der Kita widerspeigelt und an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden muss.

Ziel ist es immer, tragfähige Beziehungen bzw. Bindungen aufzubauen, die dem Kind Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit bieten. Die Fachkraft baut eine Beziehung zu dem Kind auf und gibt ihm Orientierung in der Einrichtung, im Tagesablauf und beim Kennenlernen der Kinder und Erwachsenen. Damit dies gut gelingt erfolgt die Eingewöhnung in der Form gestaffelt, dass nicht alle neue Kinder am gleichen Tag und zur gleichen Zeit kommen. Die weitere Gestaltung der Eingewöhnung erfolgt nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder und in Absprache mit den Sorgeberechtigten. Je nach Platzart und Bedürfnis des Kindes wird die Eingewöhnung gegebenenfalls mit ansteigenden Betreuungszeiten gestaltet.

Krippengruppe 1 15 Kinder von 1-3 08:00 - 15:00 Uhr
Krippengruppe 2 15 Kinder von 1-3 08:00 - 15:00 Uhr
Kindergartengruppe 1 18 Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt, davon 4 Kinder mit besonderem Förderbedarf 08:00 - 15:00 Uhr
Kindergartengruppe 2 25 Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt 08:00 - 16:30 Uhr
2 Randzeitengruppen "Frühdienst" gruppenübegreifend für alle Kinder 07:00 - 08:00 Uhr
1 Randzeitengruppe "Spätdienst" für Kinder beider Krippengruppen 15:00 - 16:30 Uhr

Die Kita Tweelbäker Tredde ist ganzjährig geöffnet. Ausnahmen sind eine dreiwöchige Schließung in den niedersächsischen Sommerferien, sowie Schließungstage an Brückentagen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr. An bis zu drei Tagen wird die Kita für Studien- und Aufräumtage geschlossen. Diese Termine werden frühzeitig geplant und bekanntgegeben.

NEU Kita Tweelbäker Tredde

Tweelbäker Tredde 80
26135 Oldenburg


Bei Fragen und Anmeldung sind wir gerne für Sie da.

Katharina Hübner (Leitung der Einrichtung)

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