Alle Menschen im KiB bringen ihre Persönlichkeit und ihre Erfahrungen mit. Sie leben in unterschiedlichen Familien, kommen aus verschiedenen Ländern, haben besondere Fähigkeiten und Interessen und bereichern unsere Zusammenarbeit. Hinzu kommt eine Vielfalt an Arbeitsplätzen.

An dieser Stelle geben wir Mitarbeiter*innen die Gelegenheit, sich selbst und ihre Arbeit vorzustellen.

 

 

Karolin Mosebach, Leiterin der Kinderkrippe Falklandstraße

Mein Name ist Karolin Mosebach. Ich bin 29 Jahre alt und seit 2008 in verschiedenen Häusern für den KiB tätig.

Meinen ersten Kontakt mit dem KiB hatte ich bereits mit 16 Jahren im Rahmen meiner Sozialassistentinnen-Ausbildung. Den Praxisanteil habe ich in der Kita Hoikenweg und der Krippe Müller-vom-Siel-Str. absolviert. Schon damals wusste ich, dass ich nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung, gerne beim KiB arbeiten möchte. Das Rahmenkonzept „Wie kommt die große Welt in mein kleines Auge?“, spiegelt bis heute meine pädagogische Haltung gegenüber den Familien wieder.

2008 war es dann soweit, ich hatte vier Jahre Ausbildung hinter mir und mein erstes Vorstellungsgespräch stand an. Und wo? Natürlich beim KiB, es handelte sich um eine Zweitkraftstelle in der Kita Hoikenweg. Insgesamt habe ich dort sechs Jahre, meine ersten Berufserfahrungen im Bereich Kindergarten und Krippe sammeln können.

2010 hatte ich das Glück, den Neuaufbau der Krippe Hoikenweg mitzugestalten, ich konnte mich aktiv in die räumliche Gestaltung und die Konzeptarbeit einbringen.

Im Jahr 2014 habe ich die Chance, eine neue Krippe vom KiB mitzugestalten, erneut ergriffen und arbeite seit dem als Erstkraft und mittlerweile als Leiterin in der Krippe Falklandstrasse.

Der KiB begleitet mich nun schon fast mein halbes Leben und ich konnte mich in all den Jahren fachlich weiterentwickeln, beruflich aufsteigen und habe stets ehrliche, wertschätzende Rückmeldungen erhalten.

Der KiB ist in den vergangenen Jahren gewachsen, hat sich weiterentwickelt, es wurde ein eigenes Leitbild veröffentlicht- ich bin wirklich stolz und dankbar ein Teil dieser Entwicklung zu sein.

Auch meine Tätigkeit im  Betriebsrat, dem ich seit 2014 angehöre, trägt dazu bei, Teil der Entwicklung des KiB zu sein und im Sinne meiner Kolleg*innen mitzuwirken.

Axel Stoewahse, Leiter des Hortes an der Hermann-Ehlers-Schule

Moin,

ich bin Axel Stoewahse, gelernter Erzieher und habe vor inzwischen fast 25 Jahren mein Vorstellungsgespräch im KiB gehabt, der seinerzeit noch Verein Kleinkindergarten hieß. Im Spätsommer 1992 bekam der Hort Röwekamp eine zweite Gruppe und dafür wurden zwei Erzieher*innen gesucht. Ich bekam die Stelle und somit meinen ersten festen Arbeitsvertrag. Nach meinem Examen war ich zunächst 3 Jahre als Hausmann für meine Tochter zu Hause, hatte die eine oder andere Honorarstelle in der Frühförderung und war dann mit 28 Jahren als Berufseinsteiger eigentlich recht spät dran. Dennoch wurde mir die Gruppenleitung übertragen und ich bekam eine Vollzeitstelle.

Im Mai 2003 wurde mir die Leitungsstelle im Hort an der Hermann-Ehlers-Schule angeboten. Ich nahm an und habe es nie bereut. Und bin heute noch hier. Ich begann hier etwa zeitgleich mit einer Kollegin, mit der ich bereits im Hort Röwekamp zusammenarbeitete. Im Laufe der Jahre bekamen wir zwei weitere Gruppen und damit vier neue Kolleginnen dazu.

Unzählige Fortbildungen und Supervisionen haben mir das Rüstzeug für meine Tätigkeit als Einrichtungsleiter vermittelt und uns als Team ermöglicht, uns stetig weiter zu entwickeln. Mir persönlich war dabei immer wichtig in einem Team zu arbeiten, in dem gegenseitige Wertschätzung, Unterstützung auch in schwierigen Lagen sowie ein respektvoller Umgang mit den Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen gepflegt werden. Dies ist nicht nur in „meinem“ Team im Hort der Fall, sondern ist aus meiner Sicht ein besonderes Merkmal des KiB.

Im KiB fühle ich mich als Mensch und Persönlichkeit wahrgenommen. Hier werde ich unterstützt, wenn ich mal nicht weiter weiß, darf Fehler machen und kann mich vielfältig in die Entwicklungsprozesse mit einbringen. Das bedeutendste Merkmal des KiB als Arbeitgeber ist für mich persönlich, dass ich auch als Person wichtig bin und dass es von Interesse ist, wie es mir geht. Ich habe persönlich erlebt, wie gut es ist, Vorgesetzte zu haben, denen es wichtig ist und die viel dafür tun, dass es mir gut geht.

Deswegen bin ich nicht nur dankbar sondern auch stolz, beim KiB zu arbeiten.

In der Arbeit mit unseren Kindern ist es mir immer ein Anliegen geblieben, ihnen die Freude an Sport und Bewegung zu vermitteln. Es macht mir auch mit 53 Jahren immer noch Spaß, mit Ihnen herumzutoben, zu bolzen, auf dem Fußboden zu liegen und mich Ihnen als männlicher Erwachsener zur Verfügung zu stellen. 

Sabine Naumann, Gruppenzweitkraft an der kooperativen Ganztags-Grundschule Krusenbusch

Hallo Kolleg*innen!

Ich bin Sabine Naumann, 57 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder. Im Jahre 2002 habe ich mich auf eine Stelle des KiBs für VGS-Kräfte beworben. Schon kurze Zeit nach den Sommerferien konnte ich als VGS-Kraft (pädagogische Mitarbeiterin in der Betreuungsstunde einer verlässlichen Grundschule) an der Grundschule "Unterm Regenbogen" beginnen. Es folgten die Grundschule Nadorst und für mehrere Jahre die Grundschule Bümmerstede. Neben der VGS-Stunde habe ich als Vertretungskraft sowohl in den Horten Waldmannsweg als auch Krusenbusch gearbeitet. Die flexible Ferienbetreuung war für einige Jahre fester Bestandteil meiner Arbeit.

Im Frühjahr 2013 gab es die Möglichkeit, berufsbegleitend die Ausbildung zur Sozialassistentin zu machen. Zwei Jahre bin ich mit meiner Kollegin Traute drei Tage pro Woche zur Abendschule gefahren. Im Sommer 2013 startete die Ganztagsschule Krusenbusch und wir erhielten dort eine feste Stelle. Abendschule und Job, eine anstrengende Zeit! Aber wir haben es geschafft!

Die Ganztagsschule wuchs im Laufe der Zeit zu einem Super-Team zusammen. Anfang 2017 ereilte uns die Nachricht, dass die Kooperation des KiBs mit der Schule aus Sicht der Stadt Oldenburg nicht verlängert werden soll. Eine ungewisse Zeit begann, doch der Einsatz und der Rückhalt vieler Menschen beim KiB und darüber hinaus hat dazu geführt, dass die Kooperation beibehalten werden kann. So können auch in Zukunft alle weiter an dieser Zusammenarbeit mitwirken. Hier wird auch weiterhin Vielfalt auf allen Ebenen gelebt.

LG Sabine ;-)

Nicole Gombert, KiB-Ganztagsleiterin und Ansprechpartnerin des Trägers an der Grundschule Heiligengeisttor

Mein Name ist Nicole Gombert. Ich bin seit vielen Jahren als KiTa-Leitung und Betriebsrätin beim KiB e.V. tätig. Meine Bewerbung werde ich wohl nie vergessen, da ich wirklich positiv überrascht wurde. Am Tag des Vorstellungsgespräches lag ich mit Scharlach im Bett und sagte den Termin deshalb ab. Mir war klar, dass damit meine Chance vertan war. Stattdessen bekam ich freundliche Genesungswünsche verbunden mit der Bitte, mich zu melden, sobald ich wieder gesund wäre. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!

Das liegt nun schon mehr als 15 Jahre zurück – Jahre in denen mich der KiB als Arbeitgeber tatsächlich noch häufiger positiv überraschen konnte. Nie zuvor habe ich mich in meiner Arbeit und als Mensch in diesem Maße wertgeschätzt gefühlt. Meine Meinung ist hier wichtig, ich kann mich immer fachlich einbringen, mit neuen Themen auseinandersetzen, lernen und mich weiterentwickeln. Der KiB ist ein professioneller Arbeitgeber, der mir mit dem Leitbild, dem TVöD, dem Organigramm und den Betriebsvereinbarungen einen sicheren Rahmen bietet und gleichzeitig genügend Freiraum für Individualität lässt. Das macht mich sehr zufrieden.

Besonders stolz bin ich darauf, dass der KiB sich immer auch sozial und politisch engagiert und fachlich Stellung bezieht.

Anne Gels, Leiterin der Kinderkrippe Nettelbeckstraße

Mein Name ist Anne Gels,

ich arbeite seit 1984 im KiB. e.V., der damals noch „verein kleinkindergarten“ hieß und nur aus wenigen Einrichtungen bestand.

In den ersten 4 Jahren war ich im damals neu geschaffenen Hort in Eversten beschäftigt. Hier stellte die Zusammenarbeit mit der Schule und die Konzeptentwicklung mich vor interessante Aufgaben.

Als meine Tochter zur Schule kam, hatte ich die Chance innerhalb des KiB zu wechseln und arbeitete 11 Jahre lang als Gruppenleitung in der Kita Hoikenweg. Von dort aus übernahm ich die stellvertretende Leitung der Einrichtung und Gruppenleitung in der Krippe Bahnhofsallee.

Nun bin ich schon 2 Jahre Leiterin der Krippe Nettelbeckstrasse.

Während meiner Zeit in den verschiedenen Einrichtungen des KiB habe ich viele Entwicklungen und Veränderungen erlebt.

Ich konnte mich in all den Jahren fachlich weiterentwickeln und mich aktiv auch an der Weiterentwicklung des Vereins beteiligen.

Viel Spaß machte mir besonders die Mitarbeit in der Leitbildgruppe, die bunt gemixt aus den verschiedenen  Arbeitsfeldern, ein echt tolles Leitbild zu Papier gebracht hat. Dieses Leitbild bietet Orientierung für alle KiB-Mitarbeiter*innen.

Auch im Betriebsrat, dem ich seit 3 Jahren angehöre, ist es mir gut möglich an der Entwicklung des KiB und zum Wohl aller Kolleg*innen mitzuwirken.

Sicher gibt es auch bei meinem Arbeitgeber noch viele „Baustellen“ aber es macht Spaß daran mitzuarbeiten und viele Erfahrungen zu sammeln. Ich arbeite gerne beim KiB, weil ich dort als Mensch gesehen werde.

Liebe Grüße A. Gels

Almut Günter, Fachkraft für Sprache und Sprachbildung in der Kita Edewechter Landstraße

Seit dem 2.5.2017 bin ich als Fachkraft für Sprache und Sprachbildung mit einer halben Stelle in der Kindertagesstätte Edewechter Landstr. im Rahmen des Bundesförderprogrammes „weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.

Mein Name ist Almut Günter und ich bin Dipl.-Musikpädagogin und Logopädin und Mutter von drei Kindern. Die letzten Jahre arbeitete ich in einer eigenen Logopädischen Praxis in Hude mit dem Schwerpunkt Kindersprache, zuletzt in einer großen Kindertagesstätte in Süddeutschland als Sprachbildungskraft.

Sprache ist der Schlüssel zur Bildung und daher nimmt in den Bildungsplänen der Bundesländer die Förderung der Sprachkompetenz der Kinder bereits im frühen Alter eine zentrale Stellung ein.

Sprache ist aber nicht nur der Schlüssel zu einer erfolgreichen Bildungsbiographie, Sprache ist das Verbindungselement zwischen der sozialen Welt des Kindes und seinem Denken und Handeln.

Weil die wichtigsten Meilensteine des Spracherwerbs in das Alter zwischen Null und sechs Jahren fallen, nehmen Kindertageseinrichtungen für die sprachliche Entwicklung eine ganz besondere Stellung ein.

Ich freue mich, dass die Kita Edewechter Landstraße in das Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen worden ist. Und natürlich bin ich gespannt auf eine gute Zeit beim KiB, in der wir gemeinsam – nach dem Motto „Überall steckt Sprache drin“ – alltagsintegrierte Sprachförderung ein Stück voranbringen.